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Gartlerball: Narrhalla Pfeffenhausen und „Las Chicas“ unterhielten die Gäste

Oberhatzkofen. Zahlreiche Gäste fanden sich am Samstag im Saal des Gasthofes Burger zum Gartlerball ein. Der Obst- und Gartenbauverein hat wieder zwei Tanzgruppen organisiert: Die Narrhalla Pfeffenhausen und die „Las Chicas“ des SV Oberhatzkofen. Von Alexander Maier Vorsitzende Ingrid Schönberg eröffnete die Ballnacht. Als erster Programmhöhepunkt stellte sie die „Las Chicas“ des SV Oberhatzkofen vor. Der Auftritt der jungen Tänzerinnen ist seit einigen Jahren fester Bestandteil des Gartlerballs und kam bei den Besuchern gut an.

Anschließend hatten die Gäste die Gelegenheit, die Pause bis zum Standardteil der Narrhalla zu nutzen, um selbst zu tanzen. Die beiden Hofmarschälle Bernhard Steimle und Alexander Maier führten durch das Programm der Narrhalla. Die erste Tanzeinlage zeigten die neun Mädels der Garde. In ihren rot-silbernen Gewändern tanzten sie zu Liedern wie „Journey through America“ und „Roundtable Rival“ von Lindsey Stirling.

Orden für Vorsitzende und ihren Stellvertreter Bevor auch die Regenten, Prinzessin Julia I. und Prinz Benjamin I., ihre Einlage zeigten, verlieh die Narrhalla einige Orden. Dabei stachen besonders Ingrid Schönberg und ihr stellvertretender Vorsitzender Max Atzenbeck heraus: Beide legen ihr Amt nieder und waren entsprechend zum letzten Mal Organisatoren des Garlerballs. „Jetzt ehren wir einen besonderen Gast. / Er hat acht Jahre lang ohne Ruh ́ und Rast. / Dem Gartenbauverein gedient. / Wofür sie mehr als nur einen Orden verdient“, trug Maier die Dankesworte des Vereins an Schönberg vor. Mit dem Prinzenwalzer und einer Zugabe endete der Standardteil der Narrhalla. Von Geschäftsmännern zur „Afterwork- Aerobicgruppe“ Gegen 0.30 Uhr meldeten sich die Narren zurück, angeführt vom Showprogramm des Prinzenpaares. In neuem Gewand zeigten sie zu „Sucker“ von den Jonas Brothers ein ansprechendes Programm.

Den vorletzten Auftritt legte das Männerballett hin. Die neun Burschen kamen zunächst als Geschäftsmänner auf die Bühne. Nach kurzer Zeit verwandelten sie sich in eine „Afterwork-Aerobicgruppe“ und kassierten dafür viele Lacher. Abschließend nutzte die Showtanzgruppe die Höhe des Burgersaals aus und zeigte viele spektakuläre Hebefiguren in ihrem Programm. Ihre Musik ist angelehnt an die 90er-Jahre und schaffte es, das Publikum mitzunehmen. Diese ausgelassene Stimmung zog sich auch noch bis spät in die Nacht weiter. Das Duo „Top Music“ mit Lothar Kerscher freute sich über viele tanzende Ballbesucher – und die Bar unterhalb des Saales über viele durstige Gäste.

Quelle: https://www.idowa.de/inhalt.rottenburg-a-d-laaber-gartlerball-narrhalla-pfeffenhausen-und-las-chicas-unterhielten-gaeste.ac166ff8-7fc3-414d-abe2-b3d91664b60c.html

Der Obst- und Gartenbauverein ist nicht nur für Artenvielfalt, sondern fördert diesen aktiv.

Am 15.09.18 baute der Obst-und Gartenbauverein ein großes Insektenhotel an der Blumenwiese. Tags zuvor wurde das Rohgerüst auf Pfosten mit Bodeneinschlaghülsen und Rückwand errichtet. Mit den fleißigen Helfern war das Dach in Windeseile montiert und viele tausend Löcher mit verschiedenen Durchmessern gebohrt.Anschließend wurden die " Zimmer " eingerichtet. Große und kleine Holzstücke, Kiefernzapfen, Fichtenzapfen, Schilfröhren und Türen mit Schlitzen für Florfliegen und Schmetterlinge wurden bestückt.

Um allen Witterungen zu trotzen, ist eine gute Befestigung wichtig,
viel Zeit und Engagement ist notwendig und
jede helfende Hand ist willkommen!

In den darauf folgenden Tagen waren noch folgende Arbeitsschritte zu erledigen

-   Totholzhaufen aufschichten

-   mit Schilf auffüllen

-   Sand unten einfüllen

-   Obst- und Gartenbauvereinsschild montieren

-   Schautafel errichten

So werden in diesem Insektenhotel auf der Blumenwiese sicher viele verschiedene Wildbienenarten ein Zuhause finden.

Das Ergebnis ist nicht nur ein Gewinn für die Wildbienen sondern auch für das Dorfbild

Elisabeth und Franz Hammerl

Vergangenen Samstag fand bei sonnigem Herbstwetter, im Stadl der Familie Gürtner das erste Kartoffelfest des Gartenbauvereins Oberhatzkofen statt.

Rund 60 Gäste wurden von der Vorsitzenden Ingrid Schönberg auf das herzlichste begrüßt. Ein besonderer Dank ging an Eddi Bleichner, der die Zaungucker sowie die Stecken für das Stockbrot bearbeitete und kostenlos zur Verfügung stellte. Groß und Klein konnten Zaungucker bemalen oder nach Vorlagen Bilder ausmalen. Zudem erhielten die Kinder, die am Wettbewerb "Wer erntet die meisten Kartoffeln" teilgenommen hatten, Kino- bzw. Eisgutscheine.

Bestens gesorgt war auch für das leiblich Wohl mit Kartoffelsuppe, Bratkartoffeln, Kartoffelpuffer und Würstl. Über offenem Feuer konnte Stockbrot gebacken werden.


 

 

Bei Einbruch der Dunkelheit rundete eine Fackelwanderung das gelungene Fest ab. 

Elke Modl

In diesem Jahr war es für die 30 (!) Teilnehmer besonders spannend. Denn es wurde nicht nur eine Futterstation für Vögel sondern auch eine für Eichhörnchen gebastelt. Während erstere aus Alltagsgegenständen wie einer PET-Flasche und Blumentopfuntersetzern gefertigt wurde konnten letztere die Kinder aus von Franz Hammerl vorgefertigten Holzteilen selber zusammenschrauben.

Diese handwerklichen Leistungen fördert nicht nur die Koordination, sondern sicherlich auch die Zufriedenheit der Kinder, mit den eigenen Händen etwas Tolles gemacht zu haben.

Darüber hinaus lieferte Ingrid Schönberg im Vorfeld Wissenswertes über die Eichhörnchen, was die Teilnehmer zusätzlich motivierte, ihren Beitrag für die kleinen Tierchen zu leisten. So wusste Fr. Schönberg folgendes zu berichten:

Eichhörnchen ernähren sich im Frühjahr von Knospen, jungen Trieben und Blättern, im Sommer und Herbst dann von den nach und nach reifenden Früchten und Nüssen der Laubbäume, von Tannen- und Kiefernzapfen, von Beeren und auch Pilzen. Aber Eicheln fressen sie nicht gerne. Der Name des Eichhörnchens kommt auch nicht von der Eiche(l) her, sondern von "aig" - einem altdeutschen Wort für "flink".

Im Herbst beginnen sie ihre Wintervorräte anzulegen, indem sie viele Sämereien und Nüsse vergraben, denn da sie keinen Winterschlaf, sondern nur Winterruhe halten, sind sie darauf angewiesen, auch den ganzen Winter hindurch Futter zur Verfügung zu haben.

Dazu kommt, dass die Tiere bei besonders hoher Schneedecke und starkem Frost nicht an ihre angelegten Vorräte herankommen.

Besonders interessant fanden die jungen Zuhörer, dass Eichhörnchen sehr vergesslich sind und daher manchmal ihre Futterdepots nicht wiederfinden. 

Um die Wichtigkeit der Futterstation klar herauszustellen, dienten besonders die folgenden Informationen:

Futter und Wasser sollte man niemals direkt auf den Boden stellen.

Wenn sie sich nicht am Boden aufhalten müssen, ist schon ein Großteil des Risikos durch jagende und schleichende Fressfeinde eingedämmt.

Deshalb sollte der Weg von der Futterstelle zum nächsten rettenden Baum nicht weit sein und auch nicht über große, freie Rasenflächen führen. Die Hörnchen müssen sich nach dem Bedienen am Futter schnell auf ein höher gelegenes Fressplätzchen begeben können.

Ideal wäre es, das Futterhäuschen erhöht in einem Baum anzubringen, in unmittelbarer Nähe von gemütlichen Astgabeln oder sonstigen dicken Ästen oder auch direkt am Baumstamm.

Auf so mitreißende Art angeregt, wundert es nicht, dass alle Arbeitsergebnisse mehr als sehenswert waren und hoffentlich vielen Eichhörnchen das Überleben im Winter sichern.

Ingrid Schönberg / Stefan Erlmeier

Wie es beim Obst- und Gartenbauverein Oberhatzkofen zur guten Tradition gehört, war der Verein auch in diesem Jahr mit zahlreichen Mitgliedern beim Volksfestauszug in Rottenburg vertreten.

Neben den Taferlkindern Theresa und Franziska Erlmeier und Luca Franz war auch die Vorstandschaft vertreten.

Alle Teilnehmer erhielten sowohl Essens- als auch Getränkegutscheine, womit nicht nur für das leibliche Wohl, sondern auch eine gute Stimmung gesorgt war.